16.05. - Schoenstatt Maennerliga

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Freitag, 16. Mai 2014 – Jahresrückblick und Auswertung
Wir begannen unsere Jahrestagung um 9.00 Uhr mit der Eröffnungsmesse im Taborheiligtum, zelebriert von Rektor Schnocks. Er stellte in seiner Predigt heraus, nicht nur das Jammertal in diesem Erdenleben zu sehen, sondern auch das Gute und Schöne, was Gott uns schenkt, so ist hier schon ein Stück Himmel erfahrbar.
Um 10.30 Uhr begrüßte der Moderator des Tages, Herr Wilhelm Haaga.
Wir dachten an Herrn Basler, der in diesem Jahr aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr mit dabei sein konnte, besonders aber auch an die Marienbrüder Lambert Schroedter und Hermann Arendes mit dem Hinweis, dass die MTA mit der Inscriptio ernst macht.
Anschließend begrüßte uns Herr Ernest M. Kanzler und führte in die Tagesordnung ein.
 
Folgende Punkte wurden angesprochen bzw. darüber informiert:
Die Mitarbeiter- und Mitgliedsweihe soll neu überarbeitet werden.
Einteilung der Arbeitskreise, jeder darf sich selbst einem Kreis zuordnen.
Anregung: Die Vorbereitungsarbeit zur Jahrestagung soll in Zukunft auf mehrere Schultern verteilt werden. Die Zentrale kann nicht mehr alles leisten.
Die Diözesan- und Gruppenführer sollten schon mehr Infos aus den Gruppen mitbringen.
Während der Jahrestagung sollte auch über die Studienkreise kurz referiert werden. Straffung und Ausbau der Studienkreise.
Wir können als Einzelne nicht die ganze Schönstattgeschichte studieren, wir müssen uns gegenseitig ergänzen.
Die Delegiertentagung (früher Oktoberwoche) soll in Zukunft an einem Fastenwochenende (drei Tage) stattfinden. 2015 wird das vom 13. bis 15. März sein.
Es wird einen neuen Bewegungsleiter geben, weil der bisherige Bewegungsleiter nächstes Jahr altershalber nicht mehr gewählt werden kann.
Diskussion um Terminlegung, weil Termine zu dicht beieinander liegen.
Vorschlag, unsere Jahrestagung um den 18. Oktober zu verlegen, solange/weil die Oktoberwoche/Delegiertentagung in der Fastenzeit stattfindet.
Gedenken an die Verstorbenen der Männerliga des vergangenen Jahres.
Es melden sich immer wieder Männer im Sekretariat mit der Anfrage nach einer Männergruppe. Vorschlag: die Adresse in die einzelnen Gruppen weiterzugeben, dann kann man gezielt diese Männer besuchen.
11.30 Uhr: Vortrag von Herrn Joachim Konrad und Herrn Markus M. Amrein zum Thema „Der Marienberg“.
Wie können wir Pater Kentenich, Josef Engling und Mario Hiriart auf dem Marienberg beheimaten?
Vaterbegegnungsweg: Herr Pater als Gründer, Priester, Lehrer usw.
Verbindung der einzelnen Stätten auf dem Marienberg.
Was hat die Liga-Gnaden-stätte für eine Bedeutung für uns heute?
Wie können männliche Eigenschaften auf diesem Weg zum Ausdruck gebracht werden?
Der Marienberg soll auch unsere Sendung ausdrücken.
Die Bildstöcke haben eine Bedeutung für die Atmosphäre auf dem Berg.
Ortsfremde empfinden, dass der Marienberg eine starke spirituelle Ausstrahlung hat.
An jedem der Plätze auf diesem Weg sollte nur ein kurzer prägender Satz stehen, dass die Besucher zum Nachdenken kommen und Fragen entstehen.
Die Liga-Gnadenstätte ist unser Leben, das erarbeitet wurde. Von dem leben wir, da sollten mehr Informationen herüberkommen. Wie kann man das auf einfache Weise rüberbringen?
Die Pflege der einzelnen Bildstöcke sollte mehr von den einzelnen Gemeinschaften übernommen werden.
Die Bedeutsamkeit des Ortes soll zum Ausdruck kommen.
Vorschlag von Pater Grill: Es sollte einen Davidstern auf dem Marienberg geben, wo man einen guten Überblick über ganz Schönstatt hat.
An der Liga-Gnadenstätte sollten die einzelnen Steine von den jeweiligen Diözesen auf Vordermann gebracht werden. Was jeder Stein für sich für eine Bedeutung hat, sollte besser zum Ausdruck gebracht werden.
Es gibt keine Männer mehr im Raum Schönstatts, die die Pflege der Gnadenstätte übernehmen!
Herr Alex von der Gruppe Schönstatt erzählt von dem Versuch seiner Gruppe,  vor ca. 10 Jahren etwas zur Dokumentation über die Liga-Gnadenstätte beizutragen; leider ist der Versuch aber fehlgeschlagen.
Herr Kanzler betont, dass wir auch eine gewisse Verantwortung für die Tradition haben. Grundsätzliche Entstehungsgeschichte, wie kamen wir auf den Marienberg?
Vatergedächtnisweg ist zu historisch, Vaterbegegnungsweg kommt besser an.
Alle Männer müssen mit einbezogen werden, es ist unser Berg, nicht nur der von einer einzelnen Gruppe.
Vorschlag: Anbringung einer Übersichtstafel des Weges am Parkplatz.
14.30 Uhr: Herr Franz Bradler berichtet vom Männertag auf der Liebfrauenhöhe.
Das Motto des Tages: „Ein Tag für Männer und Väter, Knotenlöserin mit Dir, Gewinnen für dich“.
120 Teilnehmer, es gab aber auch schon Männertage mit 270 Teilnehmern.
Knoten verbinden wir mit negativem und wie sich das Wirrwarr von Knoten oft auflöst.
Anhand einer eigenen Geschichte mit Immobilien erzählte Herr Bradler, wie sich durch glückliche Fügungen die Knoten lösten. Da hat die Gottesmutter schwer geholfen. Knoten lösen dauert oft, man braucht Geduld, nicht zu viele Knoten auf einmal lösen.
Hilfsmittel, wir brauchen sie zum Knoten lösen (z. B. Zimmermannsnagel). Im übertragenen Sinne ist das für  uns das Gebet.
Unlösbare Knoten gibt es auch, können auch zum Steigbügel werden.
Nicht immer nach dem warum fragen, sondern wofür.
Ein Knoten muss manchmal fest sein, um etwas festzuhalten. Wenn man einen Knoten gewaltsam zerschlägt, dann ist unter Umständen das ganze Seil weg.
Nicht beim Bedauern stehenbleiben, sondern nach vorne schauen.
Auch die Gottesmutter hatte viele Knoten in ihrem Leben zu lösen.
Pfarrer Egle, der den Männertag begleitete, zeigte den Männern das über 300 Jahre alte Bild der Knotenlöserin von St. Peter in Augsburg.
Das Gebet geht auf das persönliche Leben ein, auf Enttäuschungen. Unsere Knoten sind nicht definitiv, die Gottesmutter kann sie lösen.
Knoten können zuschnüren, die Luft nehmen, können aber auch verbinden und stärken das Seil.
In Ehe und Familie sind Investitionen notwendig (Entfremdung usw.).
Kommunikationsschwierigkeiten durch die Flut elektronischer Medien.
Die Genderbewegung will den Dualismus zwischen Mann und Frau aufbrechen.
Wie können wir reagieren? Wir müssen Paradiesgärten von Ehe und Familie aufbauen.
Kirche am neuen Ufer, nicht immer zurückschauen, bewahren, aber auch weiterentwickeln.
Werbung um neue Männer – Wie?
Versuch von Herrn Bradler: Einladung – Ein Abend für IHN. Diese wurde gemeinsam mit dem Pfarrer ausgearbeitet. Es sollte ein Impuls und Austausch zu den Lebensrollen des Mannes sein.
2 Männer folgten der Einladung. Zum zweiten Termin kam kein einziger Mann.
Versuch, 3. Einladung läuft, ohne festen Termin. Die Einladungen werden Männern persönlich überreicht.
Auf der Liebfrauenhöhe gleichzeitige Durchführung Tag des Mannes und der Frau. Ein Versuch mehr Männer anzuziehen.
Um 15.30 Uhr begannen die Arbeitskreise mit der Aufgabe, Ziele zu sammeln.
Arbeitskreis 1: Herr Sahm
Gruppenarbeit: 5 – 8 Männer in den Gruppen
                        11 Gruppenstunden im Jahr
                        Diözesanideal: die Arbeit damit findet zur Zeit nicht statt.
                        Arbeit mit der Jahreslosung.
                        Gruppen machen teilweise Ausflüge.
In Mainz gemeinsame Fußwallfahrt mit der KAB. Gedanke: Unsere Arbeit und unser Apostolat in die Kirche einzubringen.
Antwort auf die Lösung der Knoten: das Liebesbündnis.
Arbeitskreis 2: Herr Konrad
Braucht die Gruppe ein Ideal oder reicht der Vorsatz?
Die Gruppenmitglieder sind mehr am Austausch, als an der Thematik interessiert.
Man merkt, es tut den Leuten gut, darum kommen sie.
Im Jubiläumsjahr sich auf Pater Kentenich und Josef Engling zurückbesinnen. Was können sie uns heute sagen?
Arbeitskreis 3: Herr Wünstel
Neue Wege für und zu neuen Männern:
Männer persönlich ansprechen;
Gruppenarbeit auch nach außen interessant machen;
Priester für Unterstützung suchen;
Glaubensfragen mit dem Leben verbinden;
Informationsveranstaltungen anbieten;
Geduldig und hartnäckig bleiben und nicht entmutigen lassen.
Vaterbegegnungswege auf dem Marienberg:
Wiederbelebung der Symbole auf dem Marienberg für uns Männer (Mariensäule).
Informationen über Symbole für Interessierte.
Geschichte der Symbole (Männerliga-Gnadenstätte).
Wegkarte.
Angebot für Wallfahrten (Alle).
Aussprache:
-     Wer an einem Symbol interessiert ist, sollte auch die Möglichkeit haben, sich tiefer informieren zu können.
-     Die Männerliga-Gnadenstätte, das Ideal und was hinter den einzelnen Symbolen steht, gerät in Vergessenheit. Viele der Urheber sind in der Ewigkeit.
-     Vorschlag: Im Rahmen der Jahrestagung ein gemeinsamer Besuch der Gnadenstätte.
-     Thema neue Männer: Welche Zielgruppe von Männern ist die, auf die wir zugehen sollen?
-     Den Marienberg mit mehr Bänken ausstatten, lädt ein zum längeren Verweilen.
      Wanderweg Rheinsteig – Verbindung Marienberg?
-     An den Symbolen sollten provokativ zum Nachdenken anregende Sätze stehen.
-     Aktionen anhand von Flyern, Männer einzuladen, verpuffen meistens ergebnislos.
-     Der Männerbund bietet am Fest Christi Himmelfahrt eine Fußwallfahrt von Koblenz-Metternich nach Schönstatt an. Wird im Raum Koblenz publiziert.
Tagesrückblick:
Diskussion um das neue Weihegebet, die Weiheerneuerung der Mitarbeiter-, bzw. Mitgliedsweihe.
Roland Ketzer

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